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Vegan Hiking

Hallo Veganfreunde,

dieses Jahr gab es bisher noch nicht viele Tage, an denen man hätte wandern gehen können z.B. in den Münchner Hausbergen. Entweder musste ich arbeiten oder das Wetter war einfach schlecht.

Nun hoffe ich auf einen schönen milden Herbst ohne viel Regen und dass sich mein neuer Deuter Wanderrucksack doch noch in die freie Natur raustrauen kann! Beim Wandern verbrennen wir natürlich je nach Höhenlagen und Strecke einiges an Kalorien und Proteine sind auch nicht schlecht, um uns fit zu halten. Da man aber auf einigen Hütten als Veganer durchaus verloren sein kann, (da die Speisen oft abgezählt sind und der Beilagenkartoffelsalat sich nicht allein verkaufen lässt) sind wir an dieser Stelle auf uns allein gestellt… Was jedoch überhaupt kein Problem ist.

imageBeautiful nature

Beim Wandern mag ich’s auch am liebsten traditionell- eine Brotzeit muss mit! Am einfachsten ist es, wenn man sich ein paar Scheiben Brot einpackt und ein Gläschen veganen Aufstrich mitnimmt- die müssen vor Öffnung ja nicht gekühlt werden und sind meistens eh in einem Zug weg, zumindest wenn ich in die Berge gehe 🙂

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Brotzeit…

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…with a view!

Nüsse dürfen bei mir  ebenfalls nicht fehlen. Hierfür eignet sich Studentenfutter oder Ihr legt Euch selber einen Mix aus z.B. Cashews, Paranüssen Walnüssen und Mandeln  an. Wer es verträgt (anders als ich mit meiner Fruktose-Intoleranz) nimmt sich bei der Gelegenheit auch noch ein paar Trockenfrüchte mit (sind leichter, da das ganze Wasser schon weg ist und Zucker enthalten sie auch viel. Der liefert gute Energie).

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Datteln, Cranberrys, Bananen, Apfelchips liefern schnelle Energie

Wer nach einem Tag wandern dann aber eben doch Lust auf warmes Essen kann sich generell zu 70% sicher sein, dass es oft Pommes auf der hütte gibt (hierzu einfach bei der Planung mal auf die Homepage schauen, oder einfach anrufen- oft können die Wirte noch veganes Essen einplanen, wenn sie wissen, dass jemand mit einem Extrawunsch kommt).

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Diese Aussichten machen hungrig 🙂

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These views…

Wer eine Tour mit Übernachtung (evtl. auch unabhängig im Zelt) plant, nimmt soch am besten noch eine Portion Müsli mit. Die Haferflocken oder das Müsli Eurer Wahl einfach im Zipbeutel abpacken und eine kleine 250-Ml Packung Pflanzenmilch mit in den Rucksack packen. Nehmt euch hierzu am besten eine leichte Alu-Tasse mit die Ihr Euch an den Rucksack hängen könnt- da habt ihr ein Geschirr für alles und spart Platz.

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Pflaster, Zeckenzange, Wundspray etc. dürfen natürlich auch nicht fehlen :-)//

Strips, tick tweezers, wound spray etc. are also necessary for a safe hiking tour 🙂

Die kleinen Milchpackungen eignen sich auch für den Proteinshake zwischendurch- einfach das Puder schon in Euren Shaker geben und wenn benötigt mit der Milch anrühren (das ist das tolle an den meisten veganen Sachen-sie müssen bis zur Öffnung nicht gekühlt werden!). Frucht- und Proteinriege, sind zur Not natürlich auch super.

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Die Tipps habe ich auch schon oft an meine omnivoren Freunde weitergegeben- die wandern mittlerweile oft vegan weil es vom Aufwand unkomlizierter sei – wer hätte das gedacht 🙂

Wasser darf natürlich nicht fehlen und dafür braucht man Platz und Freigewicht. Ihr solltet immer Wasser auf Vorrat mitnehmen (zusätzlich mind. 1/2 Liter je nach Strecke) denn es kann immer etwas passieren…

Dear vegan friends,

there wasn’t much time this year to go hiking for me. Till now! I really hope that October brings us sunny days to enjoy the mountains and the beautiful views all over bavaria and around the world.

When I go hiking i need much energy and that means much to eat! 🙂

image(1)Eibsee at Garmisch (Bavaria) in Germany

Sometimes you could get lost in real traditional bavarian ,restaurant‘ and so I have to put my thing with me. That’s ok. Good for us that lots of our vegan stuff doesn’t have to be freezed all the time and we could also have a great brotzeit. So I allways bring carotts with me, a bread and a vegan spread.

I also like nuts and dried fruit- I mix my own nut snack with vashews, walnuts, almonds and hazelnuts. So I get my protein :-)) The good thing bout dried fruit is, you don’t have to carry that much weight with you.

imageDon’t forget to rest.

But if you want to have a warm dinner you could ask for fries- most of them are vegan at a bavarian wirtshaus. Or you call them before you go to your trip so they could do an arrangement. If you want to do a 2-3day trip you should bring your cereals with you. I allways pack them into a zipbag and take some little 250ml plant milk with me.

Proteinbars and -shakes are good as well and you could use your small plant milk packages for them. Just fill your shaker with the powder and mix it whenever you want to or need it..

Guess what- most of my omnivore friends hike ,vegan‘ now bc it’s much easier…

I wish all of you a great hiking season.

xoxo,

alex

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Einfach aber genial: Nudelauflauf // noodle veggie bowl- fast but furious :-)

Hallo Veganfreunde,

ich bin ein großer Fan der einfachen Küche- das bedeutet, ich mag es gerne, zu variieren, Sachen beliebig austauschen zu können und wenn das Gericht einfach in der Zubereitung ist.

Dieses Rezept schmeckt genial, kann nach jeweiligem Gusto abgeändert werden und ist supereasy in der Handhabung. Just how I like it 🙂

Ihr benötigt (für zwei Personen):

  • 100-150 g gekochte und abgeschreckte Nudeln (Spirelli, Penne oder Rigatoni- was Ihr eben daheim habt oder besonders gerne mögt)
  • eine kleine Schüsse selbstgemachten Käseschmelz (Rezept dazu findet Ihr hier: http://apfelvegetarier.blogspot.de/2012/03/genialer-veganer-kase-schmelz-selbest.html)
  • ca. 150 g Kichererbsen (ich empfehle die fertigen aus dem Glas, da die trockenen aus der Packung schon einen Tag vorher zubereitet werden müssen)
  • eine große handvoll Broccoli
  • eine halbe Zucchini
  • zwei Karotten
  • eine Dose Mais
  • eine gute handvoll Prinzessbohnen
  • und alles, was Ihr sonst gerne im Auflauf habt (Blumenkohl, Tomaten, Paprika, andere Hülsenfrüchte, etc.)

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Zubereitung:

Die abgeschreckten Nudeln in eine Auflaufform geben. Die gesamten anderen Zutaten am besten noch kurz in einem Topf mit Soja- oder Hafercuisine anbraten und in die Auflaufform dazugeben. Zuletzt den Schmelzkäse über den Auflauf geben und ab damit in den Ofen. Ich lasse den Auflauf immer bei 180-200° bei Umluft ca. 20Min. im Ofen schmoren. Der Auflauf ist fertig, wenn der Käse gut eingetrocknet ist und schon die ein oder andere braun Stelle aufweist.

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An Guad’n und schreibt mir, wie Ihr das Rezept gefunden habt. Falls was übrig bleibt, könnt Ihr den Auflauf ganz einfach einfrieren und habt so noch länger was davon. Aber bei dem leckeren Essen bleibt selten was über 🙂

Ihr freue mich auf Euer Feedback.

Schmackhafte Grüße,

Alex

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Hi there vegan friends,

I allways enjoy the simple things of life and so do I when it comes to cooking.

You’ll find a very simple and fast noodle-recipe…

All you need is…:

Put the veggies in a pan with soy or haver cuisine and let them cook together a few minutes. Then put everything in a casserole and the cheese on top.  Here we go- in the oven. 180-200 degree celsius and about 20 min.. Your dinner is ready when the cheese turns brown. 

enjoy… Xoxo,

Alex

Vegantravelling to Thailand…

Hallo vegane Weltenbummler,

 

ich bin vor ein paar Tagen von Thailand zurückgekommen. 10 Tage Paradies, 10 Tage Entspannung und 10 Tage vegane Ernährung in einem anderen Land auf einem anderen Kontinent.

 

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Pakweep Beach, Khao Lak

 

 

 

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Sonnenuntergang Khao Lak

 

 

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Ausblick aus unserem Hotelzimmer, Le Meridien Khao Lak

Asien ist wohl der denkbar beste Kontinent um vegan zu reisen. Die Asiaten trinken selber Sojamilch und nutzen die Sojabohne auch für Tofu, Margarine und vieles mehr. Ein Traum! Allerdings geht die Reise ja mit dem Flug zum heißersehnten Reisehotspot los und das kann schon mal zu Komplikationen führen 🙂

Ich bin mit Etihad und deren Tochterfirma Airberlin nach Phuket geflogen- ca. 12 Stunden Flug mit Aufenthalt in Abu Dhabi. Insgesamt also ca. um die 15-17 Stunden musste ich für den Transfer nach Khao Lak einplanen. Da es für viele Fluggesellschaften als ungeschriebenes Gesetz gilt, dass Vegetarier allesamt auch Fisch essen, gab es in meinem vegetarischen Menu Fisch. Super, als Beilagen dann noch Joghurt, Butter und Käse für das Brötchen. Ähäämmmm, was dann noch übrigbleibt für die ersten 6 Stunden Flug ist der „Obstsalat“ bestehend aus 3 kleinen Trauben, 2 mundgerechte Stück Melone und Ananas. Satt wird man davon nicht. Also nehme ich auf längeren Flügen mein eigenes Essen zur Sicherheit mit (Thailändische Airlines bieten veganes Essen an, bei allen anderen am besten im Vorfeld abklären und dann auch gleich reservieren!). Ein bisschen Obst, Riegel, Brote mit veganen Aufstrichen, Smoothies- es gibt einige Snackalternativen, die lange Flüge überleben und Euch satt machen!

IMG_9038Selbstgebautes Sandwich aus zerdrückter Kartoffel (=Aufstrich), Broccoli, Paprika, Tomate garniert mit Eisbergsalat.

 

In Thailand angekommen ist veganes Essen kein Problem mehr, beim Frühstück die extra Sojamilch anfragen und schon kann man das Müsli mit supertollen exotischen Früchten und Nüssen genießen, oder das Brot mit Sojamargarine und Marmelade/ Gemüse etc.

 

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Rambutan, Guave, Mangostan, Pittahaya, Wassermelone, Phuket Ananas

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Haferflocken und Cornflakes mit getrockneter Guave, getrockneter Mango, Cashews, Erdnüssen, Rosinen und Sojamilch.

Abends oder als Mittagessen gibt es dann diverse Auswahl:

von Som Tam (typischer thailändischer Papayasalat, seeeeeeehr scharf)

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über asiatische Gemüsesuppe als Vorspeise zu grünem Spargel mit Sojasauce oder Asianudeln mit tollem Gemüse als Hauptspeise geht es dann zu gegrillter Banane mit Kokosmilch oder Mango mit Kokos-Klebreis zur Nachspeise.

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Rote Wasserkastanien mit geeister Kokosmilch- ein Gedicht!!!

Ich konnte mich 10 Tage abwechslungsreich und superlecker ernähren. Auf den Thai-Märkten habe ich mir regelmäßig leckeres Obst oder tolle frischzubereitete Smoothies für sehr wenig Budget gegönnt.

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Mango-Coconut-Juice

 

 

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von rechts nach links: Mango, Papaya, Pomelo und Mangostan

 

Kurz gesagt: Thailand war für mich ein veganer Traum! Und falls mal etwas anderes oder zusätzliches gewünscht wird, erfüllen die Thais alle Wünsche (wenn es ihnen möglich ist). Die Leute sind so herzlich in diesem Land und trotz ihrer wenigen Möglichkeiten versuchen sie immer alles in ihrer Macht stehende um Ihre Gäste glücklich zu machen und verlieren nie ihr Lächeln auf den Lippen. Man füllt sich sofort aufgenommen und herzlich willkommen. Ein besonderes Lächeln erntet man, wenn man versucht, ein bisschen Thai zu sprechen, z.B.:

Guten Tag – Sawadi Kah (weiblich), Sawadi Krab (männlich): geht einher mit einer kleinen Verbeugung

Danke – Kop Kuhn Kah (weiblich), Kop Kuhn Krab (männlich)

Chai – ja

mai chai – nein

 

Ich kann nur jedem Empfehlen, dieses tolle Land zu bereisen und sich von Land und Leuten in den Bann ziehen zu lassen!

Wer von Euch ein paar Reisefotos ansehen möchte: Instagram – alex_andra0107

Bon Voyage 🙂

 

// english version:

Hi vegan globetrotter,

i came back from my journey to Thailand a few days before. 10 days paradise, 10 days relaxing and 10 days vegan nutrition in a foreign country on a foreign continent. It was awesome!

Asia is the best place for vegan travelling, i guess. The Asian people drink soy-milk, use tofu and there is allways a soy-margarine on every breakfast buffet as well. But first you have to fly to your dream destination and there is the poo 🙂 As long as different airlines offer fish as a vegetarian meal option quite natural, vegan travelling by plane is quite difficult. Cause beside the fish there is a bread with butter,  joghurt and tiny little fruitbites- cold as hell and not really tasty. But if you’re prepared and bring your own fresh fruit and different snacks with you everything is right. I brought a few cherrys, bananas, sandwiches and smoothies i bought at the airport to survive 15 hours door to door  travelling to Khao Lak.

If you’re finally arrived in Asia there are no more problems with a vegan diet. The menus are filled with delicious tropical fruit and vegetables you could only dream of. Just order your extra soy milk for breakfast and enjoy your bowl filled with cornflakes, cashews, peanuts, dried guava, raisins and mango and start your day right. Or take fresh fruit just like dragon fruit (white or pink), papaya, lychees, langostan, rambutan, mangosten and a lot more. It’s like vegan heaven 🙂 For dinner you get everywhere noodles or rice with yummy steamed, fried or deep fried vegetables or even better: thai som tam- it’s a thai papayasalad, known as the typical thai dish. But you should order it „nitnoi spicy“ cause there’s a lot of chilli in it, even for hot ones… As dessert there a fresh fruit plates, mango with sticky rice made with coconutmilk or red water chestnuts with iced coconutmilk for example.

I had an 10 day eating experience full of different flavors and dishes in Thailand and when we where on the go there was allways a thai market nearby where i could buy baked bananas with coconutsauce, vegan spring rolls or fresh fruit for a low budget. It was a great time.

And if you have some questions or extra wishes about your food or anything else the people there where so friendly and warmly wellcoming you and triet to do everything for you. Even if they have not much material belongings they seemed to me pleased and happy. All we could give them back was a few words in thai like „thank you“:

„thank you“ – khop khun kah (female) khop khun krab (male)

hello – sawadi kah (female) sawadi krab (male)

yes – chai

no – mai chai

But even if we couln’t speak that much thai they seemed allwas enjoyed that we tried 🙂

As you could see I could highly recommend travelling to Thailand!

If you want to look at a few pics made in paradise come and see my Instagram page: alex_andra0107

Bon Voyage…