tierversuchsfrei

LUSH for the first time…

Hi Veganfreunde,

nachdem Euch mein letzter kosmetikbezogener Post ganz gut gefallen hat, dachte ich, ich schieß gleich noch einen hinterher.

Ich war diese Woche bei http://www.lush-shop.de in der Sendlingerstraße in München. Die meisten dürften die Firma bereits kennen, oft wird darüber gesprochen- negativ oder postitiv. Ich denke, wenn jemand ein öko-, tier- und menschenfreundliches Konzept entwickelt, stehen definitiv viele Neider da und zerreißen einen in der Luft. Noch dazu wenn diese Unternehmung weltweit mit Erfolg gekrönt wird. LUSH brüstet sich jedenfalls damit, dass sie ihre Mitarbeiter gut behandeln, alle Inhaltsstoffe natürlich und handverlesen sind und die Produkte umweltfreundlich und recyclebar hergestellt werden. Dem Grunde nach ein gutes Konzept.

Dennoch war ich dem Laden gegenüber lange skeptisch. Vor allem nachdem sie den Link zu ihrer Liste mit den Inhaltsstoffen von ihrer Homepage entfernt haben. 😦 Hier ist der alte Link http://www.lush.com/lushlife/glossary.htm 

Die Liste mit gefährlichen und dubiosen Inhaltsstoffen findet ihr http://sarahfrascamakeup.blogspot.de/p/ingredients-to-avoid.html Diese Bloggerin hat sich eingehend mit der Thematik LUSH und Inhaltsstoffen informiert und schreibt auf Ihrem Blog darüber. Ziemlich interessant…

Daher habe ich es bis dato vermieden, dort etwas zu kaufen. Allerdings habe ich so viel Gutes über deren Trockenshampoo „No Drought“ gehört, dass ich es mir zumindest mal ansehen wollte. Schließlich bilde ich mir gerne selbst meine Meinung. Das Shampoo hat mich vom Geruch her überzeugt und da bestimmt kein herkömmliches Trockenshampoo „gesünder“ und ungiftiger ist, dachte ich, ich mache hier bestimmt nichts komplett verkehrt.

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Es riecht schön frisch nach Limetten und die nette Verkäuferin meinte die große Flasche reicht bei ihr ca. 1,5 Jahre aus bei starker Benutzung. Da das Shampoo bis Juli 2017 hält, kann man das Produkt gerne auch langsam aufbrauchen. Der Preis in Höhe von 12,95€ ist nach dieser ersten Mengeneinschätzung auch vertretbar. Bei dunklerem Haar hinterlässt es auch keine hellen Spuren auf dem Haar, wenn man es schön durchwuschelt.

Ich wollte eigentlich nur dieses Trockenshampoo kaufen und dann wieder raus aus dem Laden- EIGENTLICH 🙂 Da fiel mir ein, dass ich mir demnächst wieder eine Gesichtsmaske selber machen wollte und habe mich bei der Gesichtsabteilung umgesehen. Da fiel mir die Maske „Mask of Magnaminty ins Auge. Eine Maske mit Pfefferminze um kleine Pickel und Flecken im Gesicht und auf dem Rücken zu bekämpfen. Ich habe mir hier den kleinen Titel mitgenommen für 7,95 €.

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Die riecht nach einer Mischung aus Minze und „Algenschlamm“ aber nach einer Zeit Eingewöhnung ist der Geruch fast gut.

Diese muss innerhalb 4 Monate aufgebraucht werden und man benötigt ca. eine paranussgroße Portion für Hals und Gesicht 🙂 Ich hab sie schon benutzt und bin hellauf begeistert. Die Haut wird sofort sehr kühl und ich hatte das Gefühl, dass die alle Unreinheiten einfach aus meiner Haut rausgezogen hat. Erster Eindruck: würde ich wieder kaufen!

Endlich an der Kasse angekommen, meinte die Verkäuferin, ich darf mir noch ein kleines Geschenk zum Testen aussuchen und fragte mich, welche Kategorie ich testen will. Ich entschied mich für Shampoo, da meines bald sein würde. Da hat sie mir das Seanik Shampoo empfohlen, da dieses angeblich auch Volumen ins Haar zaubert. Durch das enthaltene Meersalz wird die Haarstruktur aufgeraut und dadurch lässt es dieses fülliger wirken. Ich bin dem Salz im Shampoo gegenüber noch sehr skeptisch, werde Euch aber von meiner Erfahrung berichten. Oder kennt das schon jemand von Euch? Zusätzlich sind noch handgepflückte Bori-Algen drin. Sehr zu meiner Freude, da beim maschinellen Algenfang auch sämtliche Kleintiere eingefangen und verletzt werden.

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Als Testgeschenk habe ich fast einen halben Shampoo-Tab erhalten (Preis eines ganzen 8,95 €). Er riecht sehr gut, frisch würzig würde ich sagen und ich freue mich, ihn zu benutzen. Er wird wie Seife verwendet- erst in der Hand aufgeschäumt und dann auf den Haarwurzeln aufgetragen. Ein ganzer hält angeblich ca. 3 Monate, wenn man die Haare alle 2-3 Tage wäscht.

Dann hatten sie an der Kasse noch die toothy tabs stehen… Oh oh, großes Foul! Natürlich habe ich mir die Dinger angesehen, da ich schon lange auf der Suche nach einer fluorid- und tierversuchsfreien Zahnpasta ohne Aluminiumtube war. Zudem finde ich die Dinger sehr praktisch für Flugreisen mit Handgepäck- mehr dazu in meinem nächsten Post. Meine Verkäuferin meinte, ich bekomme hier auch noch ein paar zum Testen- ihren Lieblingsgeschmack „Ultrablast“- sie hat mir insgesamt 6 Stück in die Box gepackt! Zum Vergleich, in der Verkaufsbox sind 45 Stück drin, also hier mal wieder 10% diazugeschenkt bekommen. Bei den Tabs nimmt man pro Zahnputzvorgang am besten nur eine halbe, da die anscheinend stark schäumen. Ich habe mich dann noch für Sparkle entschieden. Mit schwarzem Pfeffer und Grapefruit zwar ziemlich scharf- auch schon allein vom Riechen, aber die fand ich grundsätzlich mit am besten.

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Hier bin ich ganz besonders gespannt, da ein paar meinten, die toothy tabs wären ziemlich abrasiv. Kennt ihr die Dinger und wenn ja, wie findet ihr sie? Die Mama meines Freundes ist Zahnärztin, ich werde die tabs mal von ihr genauer unter die Lupe nehmen lassen und Euch von dem Testbericht erzählen.

Zu guter letzt habe ich erneut gezahlt und dann kam raus, dass ich „Karma-Kunde“ war. Das bedeutet, ich habe kurz zwei Kreuzchen auf dem Kassenzettel gemacht und erneut ein Geschenk bekommen. Der Besuch hat sich für mich echt rentiert.

Ich habe eine Tiramisu-Soya-Seife „Yog-Nog“ bekommen. Die riecht GÖTTLICH sag ich Euch!!! Und da ich mich eh nur mit Seife dusche auch wieder ein voller Gewinn.

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Alles in allem war dies ein guter Einkauf und ich bin bisher mit allem sehr zufrieden. Ich mag die intensive Gerüche zwar generell nicht so gerne, habe aber Produkte gefunden, die an sich sehr natürlich und eher mild riechen. Die Verkäufer waren allesamt sehr zuvorkommend und kompetent und ich habe super Geschenke bekommen 🙂

Falls ihr Erfahrungen mit LUSH generell gemacht habt, lasst es mich bitte wissen. Ich hoffe, ihr habt noch ein schönes Wochenende und schaut beim nächsten Post auch wieder vorbei.

Eure Alex

// Dear vegan friends,

i was at LUSH’s for the first time. I just wanted to try their dry shampoo called „no drought“ cause I saw this one at youtube on  https://www.youtube.com/watch?v=cdrJLj3TbCw and she really made me curious. So i went to Sendlinger Straße in Munich and started my first purchase there. As I took the dry shampoo (the big bottle for 12,95€) I looked at the different kind of products and I also saw a facial mask called „magnanimity“. This mask is made with mint and smells like wrigleys‘ peppermint chewing gum. I took the small one for 7,95€ cause I just wanted to try this out. The assistant gave me a shampoo bar as a present. It was half a bar called „seanik shampoo“ made with seasalt and seaweed. First I was a bit sceptical about the sisal in it but she told me, that this is just for volumize the hair. So I guess I have to try it out and tell you about my experience with it.

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On the cash desk I saw the toothy tabs. For a long time I wanted a cruelty- and fluorfree toothpaste without the aluminium tube. It’s kinda hart finding such a thing here in Germany so I wanted to learn more about them. The shop assistant gave me 6 tabs of her favorite called „ultrablast“. In a regular box you could find 45 pieces, so I got 10 percent for free. Quite a good deal I guess 🙂 I decided to buy me some tabs cause I really like the fact that they are non liquid and I could carry them with my hand luggage in the airplane on my trip to NCY, but more about that in my next blogpost. I took the spicy tabs called „sparkle“ with black pepper and grapefruit. They smell pretty heavy and I’m looking forward trying these bad guys out. Some guys just find the toothy tabs to aggressive for theeth but my boyfriends mother is a dentist and I want her to tell me more about the ingredients and I let you guys know, what she’s thinking about them. Did you make some experience yet with this kind of brushing teeth? If so please let me know in the comments down below.

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And last but not least: I was a „karma-customer“ which meant I just had to fill out to crosses on my check and got some present- again 🙂 They gave me a sou-tiramisu-soap called „soy-nog“ which smells like heaven. Seriously, i just want to cover all of me with this scent. It’s great! This was a 100 g bar and it’s big. So I made a real good deal that day for 25,00 €!!!

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If you had some experience with products, workers or even the production as itself please just let me know what you think about that company. Cause my first impression is really good. All of them were so nice and I liked the way they treat you there and that you always get some testing products for home.

I hope you enjoyed this post and all of you have a real nice weekend.

Xoxo,

Alex

Coconut deodorant: aluminiumfree, crueltyfree, ecofriendly…

Hi Veganfreunde,

ich hoffe, Euer Start in das neue Jahr 2015 war bisher recht gut und Ihr habt viele tolle Ereignisse, auf die Ihr Euch dieses Jahr freuen könnt. Bei mir wird es dieses Jahr recht häufig auf Reisen gehen. Im Februar werde ich nach New York fliegen – eine meiner absoluten Lieblingsstädte bisher- und im Frühsommer geht es für eine längere Zeit nach Südostasien. Ich bin mir noch nicht sicher, welche Reiseroute ich letzten Endes einschlagen werde, aber es geht definitiv auf Sri Lanka los. Zum Glück habe ich einen tollen Arbeitgeber, der bei einer längeren Abwesenheit grünes Licht gegeben hat und meinte, ich solle meinem „Hippie-spirit“ freien Lauf lassen 🙂 Na das ließ ich mir keine 2x sagen…

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Mein heutiger Post allerdings geht um die tägliche Körperpflege. Wichtig, unabdingbar für mich und sie MUSS 100% zufriedenstellend und zuverlässig sein. Vor allem wenn es um Deo geht. Was habe ich herumprobiert bis ich letztlich auf mein damaliges Lieblingsdeo von Rexona gestoßen bin. Ja, es hat auch die ein oder andere durchtanzte Nacht durchgehalten und ich bin vollkommen geruchlos aus dem Club rausgekommen. Ja, es hat meine Drüsen verstopft- mit Aluminium, da meiner Meinung nach ausnahmslos ALLE Deos ohne Aluminium auf dem Markt zwar auch gut riechen- aber ich roch nach spätestens einer halben Stunde im Sommer wie ein Iltis 🙂 Zumindest so lang ich mich von tierischen Produkten ernährt habe.Der Geruch wurde durch die vegane Ernährung weniger intensiv. Und ja, Rexona macht definitiv Tierversuche und das war nicht zuletzt Grund für mich, nach einer Alternative Ausschau zu halten. Aber ich mag es gerne zuverlässig, gerade wenn man wie ich täglich Mandantenkontakt hat, muss das Deo halten.

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Nach längerem Recherchieren bin ich auf Koksöl-Deo gestoßen. Anfangs hatte ich starke Zweifel, ob das ganze so funktionieren kann. Dann habe ich es einfach ausgetestet- an dem Tag meiner Vegan-Hiking-Tour (siehe meinen Post hierzu: https://veganmunich.wordpress.com/2014/10/ ). Und das Beste: es hat gewirkt und es hinterlässt keine nervigen Deoflecken!

Ich „schwitze“ zwar wieder, was bedeutet, ich verliere Körperflüssigkeit 🙂 -das war ja durch die grob verstopfende Wirkung von Rexona nie wirklich möglich- aber ich roch kein bisschen. Dafür mussten auch keine Tierchen leiden und die Müllberge in Afrika habe ich auch verschont, da ich alles in Glasgefäße abgefüllt habe.

Das Koksöl wirkt antibakteriell, pflegt und entgiftet;

der Natrongehalt in dieser Mischung neutralisiert Gerüche;

Limettenöl stoppt Transpiration (in einem gewissen Maße)

und die Maisstärke bindet alles zusammen.

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Was Ihr dafür benötigt:

– 4 Esslöffel Koksöl ( in festem Zustand) -> ich benutze immer das Öl von BioPlanete (gibt’s im Denn’s, das von Alnatura ist mir zu wenig wirksam und ist einfach sehr schnell weich)

– 10 Tropfen Limettenöl (oder ein anderes ätherisches Duftöl Eurer Wahl, wenn Euch das Transpirieren nicht so stört)

– 4 Esslöffel Maisstärke

– 4 Esslöffel Natron (Kaiser’s Natron, gibt es im Bioladen oder im DM)

Falls Ihr etwas weniger Deo-masse abfüllen wollt alles im Verhältnis zu je einem Viertel mischen.

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Wie es funktioniert:

Erhitzt das Koksöl, so dass es komplett flüssig ist- geht am schnellsten in der Mikrowelle. Mischt nun das Natron hinzu und rührt es komplett rein, bis es sich ganz „aufgelöst“ hat. Nun kommt die Maisstärke dazu. Ganz am Schluss muss das ätherische Öl dazugerührt werden. Wenn sich das Ölgemisch nun wieder  härtet, füllt es in ein Gefäß Eurer Wahl ab, in das Ihr aber gut hineingreifen könnt. Tadaaaa, fertig ist Eurer Deo.

IMG_3377Benutzen könnt Ihr das Geogemisch wie eine Geocreme. Falls Ihr einen Stick wollt, benötigt Ihr für die Mischung noch Carnaubawachs oder Candellilawachs (beide vegan).

Falls Ihr die Mischung schon verwendet oder kennt, würde mich interessieren, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt und ob Ihr noch andere Alternativen zu selbstgemachte Deos habt….

Liebe Grüße,

Eure Alex

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Hey there vegan friends,

I hope your start in 2015 was great and there are plenty good things waiting for you this year! I wanted to travel as much as I can this year and my boss was that great and offered me to take my time and go abroad… So I’m planning my big trip to south asia starting in Sri Lanka and then- I’m not sure about that. Ball, Lombok, Laos, Cambodia and Vietnam. Or Fiji, Hawaii, Mexico.  I’ll let you know. But first of all I’m going to NYC in February- YAAAAY 🙂

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But this post today is about deodorant. It’s the most important thing for me when it comes to hygiene. I want to smell good all the day and don’t want to have these awful stains an my clothes. After I used Rexona a long, long time I don’t want to use aluminium no longer and did a lot of research. So I found an interesting recipe with coconut il and baking soda. I just tried that one out and tested it first at my hiking trip last year:https://veganmunich.wordpress.com/2014/10/

And all I have to say is: awesome balls! It really worked out for me, I didn’t smell after 25km walking in the sun and felt very comfortable. I sweat again- cause Rexona didn’t allow my skin to breathe all that years but it didn’t bother me at all.

The coconut oil works antibacterial and is good to your skin

the baking soda neutralizes bad odors

the essential lime oil works antitranspirant.

So here is what you need:

– 4 spoons coconut oil (in hard consistency)

– 4 spoons baking soda

– 4 spoons corn starch

– 10 drops lime oil.

How you prepare your deodorant:

Just heat the coconut oil – works good in the microwave- so that it’s liquid. Then mix the baking soda with the oil as long as it’s completely blended together. Stir the starch in the cup and mix it well. Last but not least put the oils in the mix and let them get hard again. Put the deodorant in a glass container where your hand fits in to get the creamy consistancy out of it. Tadaaaa- your deodorant is ready to use. 🙂

If you’re still using the deodorant right now or have some experience with coconut deodorant let me know what you think about that and if you have some other alternative deodorant recipes.

XOXO,

Alex